Das Feingussverfahren, auch bekannt als Wachsausschmelzverfahren, ist eine sehr präzise Methode zur Herstellung eines Metallteils. Es beinhaltet die Herstellung einer Form aus einem Material, das leicht schmelzen kann, wie z. B. Wachs. Ein schmelzbares Material wie Wachs wird geformt, um eine zylindrische Struktur zu bilden, die mit mehreren Schichten eines feuerfesten Materials beschichtet wird. Das Wachs, die Beschichtung und das feuerfeste Material werden dann erhitzt, um sie zu verschmelzen und eine feste Keramikstruktur zur Herstellung einer Form zu bilden. Diese feste Struktur wird dann behandelt, um eine Form zu erzeugen, von der die Trennfugen entfernt werden. Die endgültigen Gussstücke werden mit geschmolzenem Metall hergestellt.
*Vorteile des Feingusses*
1. Außergewöhnliche Maß- und Formgenauigkeit, die den Kriterien von Gussstücken mit hohen Toleranzspezifikationen entspricht.
2. Hervorragende Oberflächenqualität, die glatte Oberflächen erzeugt, die die Nachbearbeitung reduzieren oder sogar überflüssig machen können.
3. Fähigkeit, komplexe Geometrien und verschiedene Metalle und Legierungen zu gießen, ideal für komplexe, dünnwandige Komponenten mit wenigen Materialeinschränkungen.
*Nachteile:*
1. Die Schritte sind komplizierter, wie ein Prozess mit vielen Stufen
2. Relativ hohe Produktionskosten
*Anwendungen:*
Industrien wie Luft- und Raumfahrt, Energie, Automobil, Medizintechnik und Präzisionsmaschinenbau nutzen den Feinguss in großem Umfang. Er eignet sich besonders gut für die Herstellung von kleinen Teilen mit komplexen Geometrien. Er eignet sich auch für kleine Teile, die hohe Genauigkeit erfordern oder schwer durch Zerspanung herzustellen sind, wie Präzisionsmechanikkomponenten und Turbinenschaufeln.

